Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt

Unsere nächste Aktion:

Gedenken an den Altonaer Blutsonntag

Die Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt lädt für den 17. Juli 2024, um 18 Uhr zum Gedenken an die Ereignisse des Al­tonaer Blutsonntags am 17. Juli 1932 ein. Die Gedenkfeier findet am Gedenkstein im Hof des Altonaer Gerichtsgebäu­des statt; Zugang über den Hinterhof: Max-Brauer-Allee/Gerichtsstraße.

Ein halbes Jahr vor der Errichtung des Faschismus wurde 1932 in Altona vorexerziert, was Faschismus bedeutet: Terror als Herrschaftsmethode gegen die demokratische Opposition, vor allen Dingen gegen die Arbeiterschaft.
Unter dem Schutz der Polizei drangen am 17. Juli 1932 ca. 5000 bis 6000 Faschisten in das Hamburger Arbeiterviertel Altona ein. Die Bevölkerung protestierte heftig. 16 Antifaschisten und Anwohner wurden ermordet, meist durch Polizeikugeln; 70 schwer verletzt.
Nach der Errichtung der faschistischen Diktatur wurden vier junge Altonaner Kommunisten durch ein Sondergericht angeklagt für Mordtaten, die sie nie begangen hatten. Sie wurden am 1. August 1933 auf staatliche Anordnung ermordet. Die Schandurteile wurden  erst 1992 aufgehoben, vor allem durch den hartnäckigen öffentlichen Druck von Angehörigen und Antifaschisten.


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Oktober 2023
100 Jahre Hamburger Aufstand

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